Abstracts
Skalierender NAS-Cluster mit Samba
| Referent: | Michael Adam, Samba-Team, SerNet Göttingen |
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| Termin: | Mi. 1.9.2010 |
| Themengruppe: | Training |
| Abstract: |
Samba ist die Standard-Windows-Interoperabilitäts-Software für Unix-Systeme. Insbesondere is Samba als Fileserver-Software (CIFS) für Windows-Clients vielerorts in Produktion im Einsatz. Das noch recht junge Software-Projekt CTDB stellt im Wesentlichen die Zusatzkomponente für Samba zur Verfügung, die es erlaubt, Samba als aktiv-aktiv-Cluster auf einem Cluster-Dateisystem zu betreiben. Mit einer geeigneten Wahl eines Cluster-Dateisystems kann man so einen skaliedenden, geclusterten CIFS-Server auf reiner Open-Source-Basis aufsetzen. Diese Form von Clustering ist mit aktuellen Microsoft-Produkten nicht realisierbar. Die Basisfunktionalität von CTDB ist die geclusterte Implementierung Sambas interner TDB Datenbanken, in denen laufzeitrelevante Daten wie Session- und Locking-Informationen zur Interprozesskommunikation abgelegt werden. Darüber hinaus ist die CTDB-Software heute eine komplette schlanke Cluster-Suite mit Management- und Monitoring-Funktionalitäten für eine Reihe von Diensten -- neben Samba etwa auch NFS, Apache. Dieses Training beleuchtet in einem Theorieteil zunächst genauer die Probleme, vor die Samba gestellt wird, wenn es auf einem Cluster laufen möchte, und stellt dann das Design und die Konfiguration der CTDB-Software vor. Auf die Spezialitäten der Konfiguration von Samba im Cluster wird ebenfalls eingegangen. Anschließend werden die Kursteilnehmer gemeinsam einen Samba-CTDB Cluster aufbauen und Gelegenheit haben, diesen zu testen. |
