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Das Hochregallager einer Papierfabrik wird 7 x 24 Stunden betrieben.
Für Software-Updates (das sind bei einer weitgehend kundenindividuellen
Software in der Regel Änderungen aufgrund gemeldeter Fehler oder
beauftragter Erweiterungen) darf die Unterbrechungszeit 4 Stunden nicht
überschreiten. Eine zeitreale Simulation ermöglicht realistische
Lasttests vor Softwareupdates, um den reibungslosen Übergang
in den Produktivbetrieb zu gewährleisten. Zur Anzeige, Überwachung
und Steuerung der Tests wurde wegen der Vielzahl der Daten eine
plattformunabhängige Visualisierung entwickelt, mit der einerseits alle
Lagerbewegungen und Bewegungen auf den Fördermitteln dargestellt
werden und andererseits mit Hilfe Maus-/Tastatureingabe die
Eingriffsmöglichkeiten des Bedienpersonals (Paletten aufsetzen u. abnehmen,
Handbetrieb) sowie Störzustände nachgestellt werden können.
Der Vortrag behandelt schwerpunktmäßig die globale Prozessstruktur,
das Datenprotokoll zwischen Visualisierung und Simulation, die
Kommunikationsstruktur zwischen den SW-Prozessen sowie den Aufbau des
Visualisierungsprozesses (Threads, Klassen-Hierarchie, Methoden).
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